Seifenblasen
Manchmal versucht man eine Seifenblase zu pusten….
ganz langsam, vorsichtig
Und wenn sie wächst, bekommt man Mut, pustet ein wenig mehr.
Bis sie in den schönsten Farben dahinfliegt.
Und man zittert bei jedem Windzug um sie,
bangt bei jedem Zweig, der sich ihr in den Weg stellt.
Und nur manchmal, ganz selten,
fliegt sie weiter- ganz bis hoch in den Himmel
und blüht in all ihren Farben, wunderschön und selten stark.
Doch warum zerplatzen Seifenblasen überhaupt?
Warum fliegen sie davon, irgendwohin, werden von Zweigen oder Gräsern zerstört?
Sie platzen wie ein Traum, den man nicht vermag einzufangen und festzuhalten.
Und im Herzen tut es weh. Jedes Mal. Immer wieder.
Man weiß, sie wird platzen, doch versucht man wieder etwas so schönes aufzubauen.
Ganz zögerlich, voller neu gefasstem Vertrauen. Und man hofft und bangt. Mal für Mal.
Und wenn auch sie geplatzt sind, wird man zögerlicher, hat weniger Vertrauen.
Vertrauen in seine Art zu pusten, in alles, was ihr gefährlich werden könnte
Und sei es ein Windhauch.
Denn es tut weh. Vielleicht Mal um Mal mehr. Mal um Mal tiefer.
Und irgendwann wird man müde, irgendwann möchte man nicht mehr pusten,
Nicht mehr versuchen etwas aufzubauen,
denn man fürchtet sich zu sehr vor einem Platzen.
Auch, wenn das Ergebnis so schön gewesen wäre.
Denn es tut immer wieder einfach viel zu weh.
Also höre ich auf zu pusten
Höre auf, zu lachen und zu weinen,
Höre auf zu lieben und zu träumen,
Höre auf zu atmen, zu leben.






















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