A sample text widget

Etiam pulvinar consectetur dolor sed malesuada. Ut convallis euismod dolor nec pretium. Nunc ut tristique massa.

Nam sodales mi vitae dolor ullamcorper et vulputate enim accumsan. Morbi orci magna, tincidunt vitae molestie nec, molestie at mi. Nulla nulla lorem, suscipit in posuere in, interdum non magna.

9.2 Morgens…

Morgens- Teil I
Langsam öffne ich meine Augen,
ganz vorsichtig blinzle ich auf den Wecker neben Dir.
Sechs Uhr morgens. Ich kann nicht mehr einschlafen.
Ich sehe hinüber zu Dir. Du schläfst.
Ganz tief. Ganz fest.
Deine Mundwinkel zucken leicht.
Du siehst so friedlich aus.
Ich frage mich, von was du wohl gerade träumst.
Ich dreh mich um zu Dir,
um Dich besser sehen zu können.
Deine Augen sind geschlossen,
Du so voller Ruhe.
Gebe Dir einen sanften Kuss
auf Deinen leicht geöffneten Mund.
Lege meinen Kopf wieder zurück aufs Kissen
Und genieße Deinen Anblick.
Sehe Dich immer wieder an,
wie ruhig Du daliegst.
Sonst immer so voller Schwung,
jetzt ein Ruhepol.
Streichle mit meinen Fingern
zärtlich über Deine Wangen.
Sie sind ein wenig stoppelig.
Ich frage mich, wann Du Dich das letzte Mal rasiert hast.
Gestern Abend?
Wohl doch eher gestern morgen.
Egal- es fühlt sich so gut an,
Dich unter meinen Fingerspitzen zu spüren.
Fahre mit meinem Zeigefinger
sanft über Deine weichen Lippen, bis an Dein Kinn.
Stoppe am Halsansatz, denn wecken will ich Dich nicht.
Ich lege mich zurück.
Kann nicht schlafen
Dreh mich wieder zu Dir.
Kann meinen Blick nicht von Dir abwenden,
nicht jetzt, vielleicht gar nicht mehr von Dir nehmen.
Ich gebe Dir einen leichten Kuss,
auf Deine Nasenspitze, auf Deine geschlossenen Lider.
Streiche sanft Deine Augenbrauen entlang,
und frage mich, ob Du immer so gut aussiehst, wenn Du schläfst.
Lege meinen Kopf zu Dir aufs Kissen,
rieche Deinen Duft, Deinen Körper, Dich.
Kuschle mich an Deine Schulter,
höre wie du leise atmest.
Deinen gleichmäßigen Herzschlag,
frage mich, wie es wohl wäre, immer neben Dir zu liegen.
Fühle mich so unendlich wohl mit Dir
Und schlafe langsam wieder ein.

Morgens- Teil 2

Blicke wieder verschlafen auf den Wecker.
Acht Uhr. Ich glaube, jetzt kann ich nicht weiterschlafen.
Blicke zu Dir hinauf. Du schläfst noch immer.
Ganz ruhig.
Ganz friedlich.
Frage mich, ob ich Dich wecken sollte.
Ich denke nicht.
Du hast Deinen Schlaf verdient.
Sollst Deine Ruhe und Entspannung genießen.
Deine Ausgeglichenheit finden.
Kraft für den Tag sammeln.
Ich frage mich, was ich jetzt wohl tun soll.
Hebe meinen Kopf
und sehe Dich an.
Deine ebenmäßigen Gesichtszüge.
Dein Atem geht regelmäßig und leise.
Deine braunen Augen sind noch immer geschlossen.
Ich frage mich, wann ich wieder in ihnen versinken kann.
Hebe meinen Kopf langsam
von Deiner Schulter
Und lege ihn vorsichtig
neben Dich ins Kissen.
Lasse Dich nicht aus den Augen.
Kann und will es auch nicht.
Habe zuviel Angst.
Angst, auch nur eine Bewegung von Dir zu verpassen.
Nicht sehen zu können,
wie Du Deine Augen aufschlägst,
wie Du aufwachst.
Frage mich, wann das wohl sein wird.
Kann nicht wieder schlafen.
Es geht nicht.
Kann nicht versäumen
Dich anzusehen.
Versäumen, den Augenblick zu genießen.
Neben Dir zu liegen, Dir so nah zu sein.
Meine Finger
Streichen wieder über deine Brauen,
Deiner Nasenspitze entlang.
Streicheln erneut Deine Wange.
Es kitzelt noch immer ein wenig.
Aber es ist schön.
(Teil 3 geschrieben, aber privat ;-) )