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Barcamp Stuttgart #BCS4 oder „Wo stecken wir“

Jaaaaa- ich hatte Geburtstag.
Jaaaaa- es war das beste Geburtstagswetter, das ich je hatte (zumindest erinnere ich mich nicht an Besseres)
ABER neiiiiiiin- das verleitet mich auch dieses Jahr weder dazu einen vollen Tag Urlaub zu nehmen, noch zu feiern.
Stattdessen hatte ich Premiere. Mein erstes Mal. Völlig unbefleckt und fremd.
*Ich*
Auf einem Barcamp
Als Erstes klappen jetzt- genau wie mir vor einigen Jahren- die Kinnladen herunter, das Hirn rattert und die Frage taucht auf: *Die* und *Campen*?
Nein, campen ist nichts, da gibts keine Steckdose für meinen Fön 😉
Ein Barcamp ist, nun schau ich, ob ichs noch hinbekomme: eine  Ad-hoc Un-Konferenz.
Ein Zusammentreffen von Menschen, die spontan (ad hoc) eine sogenannte Session, also eine Art Konferenz, „Schulung“ oder ein Meinungsaustausch zu einem bestimmten Thema bilden.
Naja oder so.
Da der Begriff aus der IT-Szene stammt, kann man sich das Klientel nun denken. Und sich leise fragen: was macht *DIE* denn da. Ja, dachte ich mir auch, aber da Eric fleißig Barcamps besuchte in den letzten Jahren und ich auch noch nach etwas suchte, was mich abhält Geburtstag feiern zu müssen gehe ich dahin völlig unbelastet aber doch: mit gewissen Vorurteilen.
Ich gebs zu, ich bin Mensch und ich habe Schubladen. IT=Nerd=Nerdbrille=schwitzen(sorry)=ungesundes Essen=kein anderes Thema.

Schon der erste Abend überraschte. Fand das Vorabendtreffen im Graf Zeppelin Hotel Steigenberger in Stuttgart statt. Junge junge: gediegen. *Zu* gediegen stellten alle fest. *phu* aber immerhin. Hatten wir auch mal Gediegenes.

Und einen Crepes-Stand vor der Tür. Also im Anschluß nach den Häppchenchenchen noch dahin, Eric mampft dann noch einen Döner und wir hatten nette Unterhaltungen mit Fast-Fremden. Die waren wirklich nett, It’ler bzw. sehr viel mit IT beschäftigt. Aber nicht gewillt nur darüber zu reden, sondern über alles mögliche, da eine Schwangere dabei war auch über Dinge, wo ich mich sogar mal gut einbringen konnte (hihi,  da war ich mal einen Schritt voraus) Also Vorurteil schonmal ausgeräumt: keine Nerds. Glück gehabt 🙂 Glücklich nach Hause. Am Samstag dann Eröffnung des Barcamps. Im Literaturhaus hier in Stuttgart.

Nette Location, über mehrere Etagen. Das Frühstück roch verlockend, obwohl gerade erst gegessen und dann gings los mit der Erklärung und Vorstellungsrunde. Da sitzen 230 Leute und nennen Namen und 3 Tags (Worte oder Wortgruppen), die sie beschreiben.
Schwer. Wirklich.
Versucht es mal!
Also…
Katja, Thüringerin in Stuttgart, Tippse und Mutter, Erstes Barcamp. *phu*geschafft. Keiner schimpft *gg*

Als dann alle fertig sind, werden Räume und Sessions geplant. Wer was erzählen möchte, etwas kann (meistens aus der IT Branche oder etwas, was damit zusammenhängt) oder Bildung vermittelt ist immer gern gesehen geht vor, schreibt es auf einen Zettel und pappt den nach Rückfrage, ob sich viele oder wenige dafür interessieren, und Festlegen eines entsprechenden Raumes an die Pinnwand. Ein fleißiger Organisator tippt das dann in einen Timetable ein, so sieht man die verschiedenen Sessions, Räume und Zeiten immer aktuell auf seinem Telefon (7 gleichzeitig) und kann schauen, wohin man möchte. Selbst als Unkundiger findet sich doch immer ein Thema. Ich nahm zuerst einmal das bei „Balu“ für Neulinge.
SUPER!

Dann „Gedicht und Gedächtnis“ von @oliverg – hier gings auch so gar nicht um irgendwas IT Haftes. Später kurz in eine Präsenstations-Session. Aber auch das verstand ich noch gut. Und zu guter Letzt in „Apps für Kinder“, wo hauptsächlich über Erfahrungen mit Apps für Kinder gesprochen wurde und Meinungen ausgetauscht wurden. Also keine Werbeveranstaltung. Sondern die Vorstellung eines Portals, welches eben solche immer stärker vorkommenden Apps nach bestimmten Kriterien bewertet (Apps= Applications, oder so zu verstehen: Handyprogramme, die kleinen bunten Vierecke aus der iPhone Werbung 😉 )

Dazwischen Essen, Reden, Kennenlernen, herumflitzen, Kennenlernen, Essen.
Und dann voller Eindrücke und mit dickem Kopf ab nach Hause. Wo das Kind derweil war? Auch dafür wurde gesorgt. Eine angereiste Erzieherin bastelte, klebte, malte, baute, spielte, forschte und ging zum Spielplatz um den Block mit den mit angereisten Kindern. Es hat Tabita so gut gefallen, dass sie Abends nur unter der Bedingung einschlief, morgen wieder aufs Barcamp gehen zu dürfen. An dieser Stelle Absoluten Applaus für Tine, die Betreuerin und Jan, den Organisator.


(die im Bild im Hintergrund abgebildete Dame ist NICHT die Betreuerin, die steht da nur)

Sonntag wieder dasselbe, kürzere Vorstellung, sprich nur die Neuankömmlinge durften ran 🙂 Nach 5 Kaffee war ich auch voll und ganz da. Besuchte“Wer bin ich wirklich“, „Bildung 2.0“- den Umgang mit Internet in der Schule vorgestellt durch Mandy, eine sehr engagierte Lehrerin.

„Einführung in die Mnemotechnik“ eine Vorstellung, wie man mit Hilfe von Bilder- Zahlenrouten große Nummernketten (die ersten 30 Nachkommastellen von Pi in 5 Miuten) lernen kann, sich Gesichter merkt oder Paßwörter geschickt ändert und sich merken kann. Gefolgt von der Session „Essen“ – bei der jeder Anwesende sich super einbringen konnte (nein da gabs nichts, wir redeten nur mal drüber…) Auch Eric hielt eine Outdoor Session: Black Stories. Gerade zur Mittagszeit. Also Teller schnappen und raus. Er hat zudem eine -und ich hoffe ich schreib es richtig- Session AR Drone, Quadrocopter- Session besucht. Ich würd sagen: „Flugzeuge“, die mittels iPad gesteuert werden. Sah wirklich interessant aus, was er mir da filmte und knipste.

Das 4kreisige Ding ist so ein Fluggerät

welches dann abhob und seine Runden drehte…

Um 16 Uhr gab es dan die Abschlußsession mit Gewinnverlosung und Feedbacks

Danach aufräumen und nach kurzem Geschnatter, lieben „Bis zum Nächsten“ ab nach Hause.

Was ich mitgenommen habe:
– einen vollen Kopf
– IT’ler sind nicht immer  Nerds
– wenn sie welche sind, sind sie nette Nerds 😉
– KEINER hatte eine Nerdbrille (ich war etwas enttäuscht…)
– sie beißen nicht, im Gegenteil: wir wurden gut gefüttert. Sogar mehr als sehr gut
– somit erledigt sich das mit dem ungesundem Essen, denn gegen Spätzle oder Kürbis- Gemüsepuffer KANN man einfach nichts sagen, erst Recht nicht, wenn sie so lecker sind
– bei 26° Außentemperatur, PC’s und soviel Sonne schwitzen auch sie, aber sie riechen durchaus angenehm 🙂

 

Zuletzt aber mit am Wichtigsten:
Das Barcamp war kostenlos. Das heißt: keinen Eintritt (allerdings hat Eric für uns einen Betrag gespendet). Freie Getränke. Kostenloses-gigantisches- Essen. Kleine Give Its. Kinderbetreuung und auch die Ausrüstung der Räume und Gegebenheiten wurden gestellt. Einer, nämlich der junge Mann auf dem letzten Bild- Jan Theofel– plante dieses ganze Event. Er suchte Sponsoren, organisierte von der Verteilerdose bis hin zum Hotel, Mitfahrmöglichkeiten, Kinderbetreuung, Bildschirmen, Stühlen, Verlosungen, Leinwänden, Equipment einfach alles. Ihm und den gefundenen Sponsoren, ohne die hier vieles (besser gesagt alles komplett nicht) möglich gewesen wäre gehören eine Mordsportion R_E_S_P_E_K_T und HUT AB vor dieser Leistung.

 

 

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